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Neujahrskonzert der MGV-Chöre mit dem sinfonischen Blasorchester der Postmusikkapelle Koblenz in der Horhausener Pfarrkirche war einmalig!
Auf höchstem musikalischem Niveau brillierten die Postmusikkapelle Koblenz (PMK) und die Chöre des MGV Horhausen beim Neujahrskonzert in der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche St. Maria Magdalena in Horhausen. "Dieses Neujahrskonzert war einmalig!", so ein begeisterter Konzertbesucher. Sowohl die Postmusikkapelle Koblenz (Leitung Marco Leicher) als auch die Chorformationen des MGV Horhausen präsentierten ihre Beiträge mit absolut ausgeglichener Stilsicherheit, Homogenität und Ausgewogenheit, dazu mit einer überzeugenden Technik und Musikalität. Gesang und instrumentale Musik erwärmten in der Horhausener Pfarrkirche die Besucher unter denen sich auch Schlagersängerin Heike Schäfer und ihr Mann befanden.
Bereits eine Stunde vor Konzertbeginn öffneten sich die Türen der katholischen Kirche in Horhausen und die ersten Konzertbesucher hatten bereits auf diesen Moment gewartet. Nicht von ungefähr, denn nach knapp einer Dreiviertelstunde war es mit den Sitzplätzen nicht mehr weit her, die Bänke waren restlos besetzt. Wer pünktlich zum Konzert kam, musste stehen und obwohl das über fast zwei Stunden recht anstrengend ist, lohnte es sich.
Die Postmusikkapelle eröffnete mit dem Königsmarsch von Richard Strauss und der Ouvertüre zu „Pique Dame“ von Franz von Suppé. Bernhard Meffert (Horhausen), der sich dem Publikum zu Recht als „Schnittmenge beider Vereine“ vorstellte, oblag die Moderation zu den jeweiligen Vorträgen der Postmusikkapelle Koblenz. Musikdirektor Georg Wolf, der die musikalische Gesamtleitung hatte, begrüßte im Namen des MGV und führte durch dessen Programm. Unter seiner Leitung setzte sich der Männerchor Horhausen mit "Friede, der du von dem Himmel bist" von Werner Koester und dem bekannten "Dona nobis pacem" von Wilhelm Heinrichs in Szene. Es folgte der Frauenchor mit "Dein Name sei gelobt" und dem "Abrosianischen Lobgesang", beide von Paul Brettner. Die Herren hatten sich in den Rückraum des Altarraumes gezogen und stellten nun gemeinsam mit den Frauen den Gemischten Chor. "Zieht die Sonne hinter die Berge" von Lorenz Maierhofer war nun der gemeinsame Auftritt. Die Postmusikkapelle entführte die Konzertbesucher nun kurz nach Wien mit dem „Kaiserwalzer“ von Johann Strauss bevor dann die United Vocals gemeinsam mit der Postmusikkapelle Koblenz die “Missa brevis” von Jacob de Haan intonierten und das Publikum wahrlich meisterhaft begeisterten. Die United Vocals sangen anschließend „Swing low, sweet chariot“ und „Michael row that Gospelboat“ von Greg Gilpin und beendeten ihren Auftritt mit dem Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen, welches inzwischen unbestritten mit zu den Lieblingstiteln der Formation um Georg Wolf gehört. ramm beschloss mit "A most wonderful Christmas" von Robert Sheldon. das Konzert endete natürlich nicht ohne die lautstark vom Publikum geforderte Zugabe: "Rudolph the red nosed Reindeer" von Johnny Marks.
Was bleibt ist eine schöne Erinnerung an ein einzigartiges, stimmungsvolles Konzert in unserem „Westerwälder Dom“ und die Hoffnung, dass noch weitere folgen mögen….
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